Africa Eco Race (AeR)

Africa Eco Race (AeR)

Von Tan Tan Plage bis Assa, in dessen Nähe die AeR stattfand, war es eigentlich nicht sehr weit. Trotzdem haben wir auf dem CP innerhalb einer Oase Rast gemacht. Im Grunde was es hier ganz schön, aber der CP Besitzer war total vergammelt und wohnte in seinem eigentlich sehr schönen Haus im totalen Dreck. Alles voll Müll und altem Dreck und Gestank, den man mit Besen und Schrubber leicht in einer halben Stunde hätte entfernen können.

Bis Assa ging es dann durch meist faszinierende Landschaften.

Unsere Sorge, keine Informationen über den genauen Ort der Rallye zu bekommen hat sich schon am Ortseingang als überflüssig erwiesen. Dort wurden wir von der Polizei angehalten, die sich als sehr freundlich und kooperativ erwiesen hat. Sie hat uns recht genau den Standort der AeR-Station genannt.
Dort angekommen, hat uns die dortige Polizeistreife aber wieder zurück geschickt: „Hier können/dürfen sie nicht übernachten, auch nicht auf dem CP in der Nähe, der CP-Besitzer ist sowieso immer nur besoffen und kann keinen Schutz gewähren! Am besten sie fahren zurück zum Ort Assa und übernachten auf dem Parkplatz direkt vor der Polizeistation.“ So haben wir es dann auch gemacht und hatten einen schönen Platz mit Polizeischutz. Selbst die lästigen bettelnden Kinder wurden von der Polizei verscheucht.
Es hätte uns allerdings auch klar sein müssen, das wir nicht den Platz für uns alleine hatten. Gegen Abend kamen dann noch 3 Belgische „Monster-Trucks“ angefahren und bildeten eine Fahrzeugburg neben uns. Wir kamen in Gespräch und so ergab es sich, das wir uns am nächsten Tag dem Truck-Konvoi anschließen konnten um die Rallye zu besichtigen.

Sie hatten recht gute Info’s über die Strecke uns so hatten wir einen Zuschauerplatz direkt an der Strecke.


Da wir bereits am Morgen auf Asphalt Probleme mit Fehlermeldungen am Auto hatten, haben wir uns vor dem Abendprogramm abgesetzt und den Weg bis zur besten Werkstatt (lt. Facebook, Youtube und Reisebücher) in Süd-Marokko anzutreten. Die Fahrt ging mal wieder durch eine wunderschöne Landschaft und bereitete trotz der kleinen Lichtorgel im Cockpit keine Probleme.

Diese Dornen kenne ich noch gut von der Algerientour 1986, hat für Plattfüsse am Motorrad gesorgt

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